7. Juni 2018 19:00 – 21:00
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Im 20. Jahrhundert und danach gab es in der Altmark viele Änderungen der politischen und kirchlichen Zugehörigkeiten der Orte. Der Bearbeiter der Region stellt seine Vorgehensweise anhand der benutzen Unterlagen vor: Amtliche Gemeindeverzeichnisse, Amtsblatt des Regierungsbezirks, Series Pastorum, die Serie Erzbischöfliches Kommissariat
Magdeburg und digitalisierte historische Karten. Peter Lingnau, (Augsburg)
Archiv des Autors: Dirk Peters
Der Wert eines Familienbuches als wichtige historische Quelle …
… und wass ein Sachregister über die Orts(Stadt-)geschichte verrät.
Datum & Zeit: Donnerstag, den 05. April 2018 um 19:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am neuen Garten 64, in 14469 Potsdam
Referent: Frank-Jürgen Seider
Der Vortrag lehnt sich an die Buchpräsentation Familienbuch Teltow 1500-1900 an. Er behandelt die historische Wertigkeit eines Orts-Familienbuches am Beispiel von Teltow. Aus dem Inhalt lassen sich eindeutige Ableitungen zur Struktur der Lebensverhältnisse bezüglich Wirtschaft (Landwirtschaft, Erwerb), Politik (Kirche, Magistrat, Militär), soziale und familiäre Netzwerke einschließlich Aussagen zum Gesundheitswesen (z. B. die hohe Kindersterblichkeit) etc. der Ortsbewohner ableiten. Auch die Mitnahme und die Rolle der Taufpaten in Familienbücher ist, wie sich zeigt, nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund hat sich der Autor den Mühen unterzogen, ein Sachregister zu erstellen. So bietet sich neues Material für Namensforscher und Statistiker über einen Zeitraum von 400 Jahre an. Letztlich stellt sich auch die Frage, welche Familiennamen tauchen in der Geschichte auf und welche verschwinden wieder ganz.
Dörfer, Friedhöfe und Kirchen
Geschichtliches Ortsverzeichnis oder vereinsgebundene Ortsliste?
Auf der Suche nach den Vorfahren interessieren sich Familienforscher für deren Wohnorte, für Kirchenbücher und damit für die Standorte der Kirchen und auch für Friedhöfe, auf denen Grabsteine mit Lebensdaten vorhanden sein könnten. Vieles ist im Internet schon veröffentlicht. Die Suche danach ist nicht immer einfach. Wir betrachten exemplarisch die für Brandenburg relevanten Webseiten, die Herangehensweise bei der Suche und beschäftigen uns mit den Strukturen, die hinter den Daten stehen.
Termin: 08.02.2017 19:00 – 21:00 Uhr
Referent: Jörg Schnadt
Genealogische Zusammenhänge bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln in der frühen Neuzeit
Können Sie sich ein Leben ohne Kühlschrank vorstellen? Oder ohne Konserven?
Nein? Dann hätten sie es wohl vor ungefähr 1850 recht schwer gehabt, über den Winter zu kommen. Lebensmittel haltbar zu machen, war schon immer ein Problem, aber es war auch immer notwendig. Ohne Haltbarmachungsmethoden würde die Menschheit niemals die ganze Erde besiedelt haben und wohl, wie heute die letzten Urvölker, nur im tropischen Regenwald, dem immerwährenden Sommer, existieren können.
Wenn Sie erfahren wollen, wie unsere Vorfahren in sommerlichen Dürre- und winterlichen Kälteperioden nicht verhungert sind, dann laden wir sie ein, sich über die „Geschichte der Haltbarmachung von Nahrungsmitteln“ zu informieren.
Termin: 11.01.2018 19:00 – 21:00
Referent: Gerd-Christian Treutler
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam, Kontakt: Genealogieforum (Jörg Schnadt / Mario Seifert), PSF 60 03 1, 14403 Potsdam, anfrage@genealogieforum.org
Der Gelegenheitsfund im Archiv – Die Bürgerliste Soldin 1837
Das Genealogieforum im November:
- Wann: 09.11.2017 19:00 – 21:00 Uhr
- Wo: Treffpunkt Freizeit in Potsdam
- Referenten: Gerd Schwarzlose / Gerd-Christian Treutler
Auf der Suche nach dem ältesten Potsdamer Maler sind wir im Brandenburgischen Landeshauptarchiv auf eine Akte gestoßen, die Unterlagen zur Neuausmalung und Orgelinstandsetzung der Domkirche zu Soldin enthalten sollte. Das erste Blatt entsprach dem auch. Die weiteren 200 Seiten aber verzeichneten akribisch alle damalien Bürger der Stadt mit ihren Einkommensverhältnissen. Ein solches Verzeichnis aus der 1. Hälfte des 19. Jhd. war für die neumärkische Kreisstadt Soldin bisher unbekannt. Über lange Zeit bis 1800 sind rund 2.700 Einwohner belegt, überwiegend Ackerbürger, Tuch- und Schuhmacher. Erst mit der Erhebung zur Kreisstadt 1837 begann die moderne Entwicklung. Unser Zufallsfund zeigt ein Abbild der Einwohnerschaft kurz vor diesem grundlegenden Einschnitt in die Stadtgeschichte.
Genealogie und die Kirche Jesu Christi …
Familysearch – Vielseitige Hilfe in der Ahnenforschung
Das Genealogieforum im Oktober, am 12.10.2017 von 19:00 – 21:00 Uhr im Treffpunkt Freizeit in Potsdam
Referent: Olaf Jablonsky
Wer verbirgt sich hinter der im Internet am häufigsten besuchten
genealogischen Website familysearch.org. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) betreibt seit mehr als 150 Jahren systematisch Ahnenforschung und verfügt nicht nur über das größte genealogische Archiv weltweit mit etwa 4.700 Außenstellen, sondern sie gibt auch immer wieder Grundsatzimpulse für die Entwicklung der Familienforschung. Praktisch jeder der intensiver nach seinen Vorfahren sucht wird – bewusst oder unbewusst – die Hilfe der Mormonen in Anspruch nehmen.
- Was ist der Antrieb für das überaus starke Engagement einer Religionsgemeinschaft für die Genealogie?
- Welche Entwicklungen sind in der Ahnenforschung zu erwarten?
- Welche praktische Auswirkungen haben z.B. die veränderten Nutzungsbedingungen der Forschungsstellen von Familysarch für mich?
Diese und Ihre eigenen Fragen werden am Themenabend, von einem Mitglied der Kirche Jesu Christi beantwortet.
Historische Hilfswissenschaften – ein Überblick
Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Am Donnerstag, den 07. September 2017 um 19:00 Uhr treffen wir uns zum nächsten Genealogieforum, im Treffpunkt Freizeit, Am neuen Garten 64 in 14469 Potsdam.
In einem Kurzvortrag (Referent: Gerd-Christian Treutler M.A.) wenden wir uns dem Thema „Historische Hilfswissenschaften – ein Überblick“ zu.
Zum Inhalt: Die Historischen Hilfswissenschaften dienen mit ihrem Ziel und ihrer Methodik der Erschließung historischer Quellen. Durch sie wird Geschichte wissenschaftlich fundiert. Die Genealogie ist eine dieser Hilfswissenschaften. Lernen Sie das ganze Spektrum kennen!
Wir freuen uns über Ihre / Eure Teilnahme.
Familienforschung in Grossbritannien
Die Ahnen sind nach Grossbritannien ausgewandert ? Du willst mehr über sie wissen ?
Wir werden über die Möglichkeiten sprechen, nach Spuren der ausgewanderten Vorfahren zu forschen. Sie werden erfahren, wie sie ggf. Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Nachweise aus Volkszählungen und weitere Nachweise erhalten könnt. Da wir einige Websites „besuchen“ werden, wäre es schön, wenn ihr ein paar Lebensdaten von den betroffenen Ahnen mitbringen könntet – wir beziehen sie gleich in der Forschung ein!
Referent: Bob Coleman, Berlin
Termin: 08.06.2017 19:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, 14469 Potsdam, Am Neuen Garten 64
Führung Alter Friedhof Potsdam
Der Alte Friedhof Potsdam, geweiht am 26.04.1796, ist mit der älteste noch in Nutzung befindliche kommunale Friedhof der Landeshauptstadt Potsdam. Eine Vielzahl historischer Grabstätten, die in der Region einmalige klassizistische Friedhofskapelle und der wunderschöne Baumbestand spiegeln einiges über die bewegte Geschichte der Friedhofsfläche wieder. Die Besichtigung der Trauerhalle in der Arnimschen Kapelle und der anschließende Rundgang über den Friedhof soll Ihnen einen Einblick in die Historie aber auch in die heutige Bewirtschaftung des Friedhofs geben.
Die Führung erfolgt durch Gunther Butzmann (Leiter der Friedhofsverwaltung)
Termin: Donnerstag, den 15. Juni 2017 16:00-18:00 Uhr
Treffpunkt: Alter Friedhof Potsdam (Heinrich-Mann-Allee 106, 14473 Potsdam)
Wir bitten um Anmeldung unter anfrage@genealogieforum.org
Die Arbeit der genealogischen Vereine für die Orts-und Regionalgeschichte
Die Arbeit der genealogischen Vereine für die Orts-und Regionalgeschichte am Beispiel des Mecklenburgischen Vereins für Familien- und Personenforschung e.V..
- Vorstellung des Vereins, seiner Vorhaben und Projekte
- Dirk Schäfer, Schriftführer im Verein für Mecklenburgische Familien- und Personengeschichte, stellt den Verein und seine aktuellen Projekte vor. Interessant sind hier die Arbeitsgruppe Ortsfamilienbuch, das Epitaphien-Projekt oder die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, regionalen Gruppen und die dadurch entwickelten gemeinsamen Veranstaltungen.
- Am Beispiel der jährlich in jedem Landkreis stattfindenden Ortschronistentreffen beschreib er die angestrebte Zusammenarbeit mit Ortschronisten und Heimatforschern, und zeigt Möglichkeiten, Vorteile und Synergien einer fruchtbaren Zusammenarbeit auf.
- Letztlich soll auch die „grenzübergreifende“ Zusammenarbeit mit der BGG und anderen benachbarten Vereinen angesprochen werden.