Die Projekte des Vereins für Computergenealogie und das Genealogieprogramm Legacy

Nach einer kurzen Einführung in die Projekte des Vereins für Computergenealogie (Compgen) und der Vorstellung der Ergebnisse der von Compgen durchgeführten Softwareumfrage 2018 wird das Programm Legacy vorgestellt.

Legacy ist ein intiutiv zu bedienendes Programm, mit dem nahezu unbeschränkt Namen, Alternativnamen, Datumsangaben, Orte, Ereignisse, Notizen, Quellen, Bilder, Audio- und Videodateien erfasst und präsentiert werden können. Legacy enthält alle üblichen genealogischen Berichte, ebenso Zeitlinien, Fragebögen, Forschungsprotokolle, Volkszählungsformulare und weitere Blanko-Formulare. Dies und weiteres mehr soll vorgestellt und diskutiert werden.

  • Termin: 01.11.2018 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
  • Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam

Gestaltung von Webseiten mit Hilfe von WordPress

Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten die Ergebnisse der eigenen Familienforschung zu veröffentlichen. Die einzige Möglichkeit, den vollen Zugriff auf die Daten zu behalten ist jedoch die eigene Webseite. Eine Möglichkeit zum Erstellen von Webseiten bietet das Content-Management-System WordPress.

Der Vortrag bietet einen Einblick für Einsteiger.

  • Voraussetzungen
  • Einrichtung des Systems
  • Erstellung einzelner Seiten und Beiträge
  • Anpassung des Layouts

Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und an einem Livesystem auszuprobieren.

  • Termin: 11.10.2018 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
  • Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
  • Referent: Dirk Peters

Grundbücher als familiengeschichtliche Quelle

Gern wollen wir auf eine Veranstaltung des Brandenburgischen Landeshauptarchivs (BLHA) und der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler“ e.V. (BGG) aufmerksam machen.

Das Brandenburgische Landeshauptarchiv (BLHA) lädt am Sonnabend, den 27.
Oktober 2018, zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler“ e.V. (BGG) ein.

Hierzu treffen wir uns um 10:00 Uhr am Eingang des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, Am Mühlenberg 3, D-14476 Potsdam, OT Golm. Die Veranstaltung wird gegen 13:00 Uhr enden.

Veranstaltungsablauf

  • Begrüßung durch den Direktor des BLHA, Prof. Dr. Klaus Neitmann, und das Vorstandsmitglied der BGG, Johannes Glander,
  • Einführung in die Thematik zu den Übernahmen von geschlossenen Grundbüchern und Grundakten in das BLHA in zwei großen Wellen, in der Zeit um 1960 und in den 1990er Jahren – Prof. Dr. Klaus Neitmann
  • Hauptvortrag zu Grundbüchern als familiengeschichtliche Quelle im Brandenburgischen Landeshauptarchiv – Frank Schmidt

Zum erforderlichen Verständnis wird zunächst eingehender die Struktur der vorhandenen schriftlichen Überlieferung geschildert: Grundbücher mit ihrer jeweiligen inneren Gliederung und Grundakten mit dem darin enthaltenen Schriftgut. Sodann werden die verschiedenen, für familiengeschichtliche Forschungen besonders einschlägigen Schriftgutarten dargestellt und mit Beispielen illustriert.

Recherchewege und die Recherchemöglichkeiten eines Familienhistorikers referieren, darlegen, was ein Interessent über die Internetseite des BLHA von zu Hause aus schon zu ermitteln vermag und was er für die Archivbenutzung vor Ort in Golm zu berücksichtigen hat.

Die Veranstaltung wird mit einem Rundgang durch das Archivmagazin, welcher sich auf die Bereiche Grundbücher und Grundakten konzentriert, abgerundet. Auf Grund der begrenzten Platzanzahl, bitten wir um ihre verbindliche Anmeldung und freuen uns über ihr Interesse. Anmeldungen und Rückfragen bitte an: anfrage@genealogieforum.org.

Der Aufklärer Christian Thomasius

Die Biographie des bedeutendsten Aufklärers Christian Thomasius

Termin 06.09.2018, 19:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Referent: Gerd-Christian Treutler

Kennen Sie Christian Thomas? Nein? Sie werden ihn kennenlernen können.

Der Philosophensohn und galante Querdenker (*1655 Leipzig, †1728 Halle/Saale, nannte sich als Akademiker Thomasius und schickte sich an, die Gedanken der Aufklärung in die Tat umzusetzen.

„Ohne [Thomasius] wäre die deutsche Geschichte anders verlaufen. Er zeigte Wege auf. […] Seine Lehre war die Postulierung des freien Geistes.“ (Herbert Rosendorfer, 1934-2012)

„Thomasius ist ein Luther der Philosophie“ (Christoph Aug. Heumann, 1681-1764)

Thomasius war der Begründer der deutschen Aufklärung (erste Aufklärungsuniversität Halle/Saale), der angewandten Naturrechts- und Vernunftlehre, des kritischen Journalismus (Medienreformer), der Wissenschaftsgeschichte (u. seine Schüler Gundling, Struve u.a.), sowie als revolutionärer Wissenschaftsreformer deren Anwender auf die gesellschaftlichen Verhältnisse.

Wir heißen jeden Teilnehmer herzlich willkommen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an uns: anfrage@genealogieforum.org

Die Altmark im Geschichtlichen Ortsverzeichnis (GOV)

7. Juni 2018 19:00 – 21:00
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam
Im 20. Jahrhundert und danach gab es in der Altmark viele Änderungen der politischen und kirchlichen Zugehörigkeiten der Orte. Der Bearbeiter der Region stellt seine Vorgehensweise anhand der benutzen Unterlagen vor: Amtliche Gemeindeverzeichnisse, Amtsblatt des Regierungsbezirks, Series Pastorum, die Serie Erzbischöfliches Kommissariat
Magdeburg und digitalisierte historische Karten. Peter Lingnau, (Augsburg)

Der Wert eines Familienbuches als wichtige historische Quelle …

… und wass ein Sachregister über die Orts(Stadt-)geschichte verrät.

Datum & Zeit: Donnerstag, den 05. April 2018 um 19:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am neuen Garten 64, in 14469 Potsdam
Referent: Frank-Jürgen Seider

Der Vortrag lehnt sich an die Buchpräsentation Familienbuch Teltow 1500-1900 an. Er behandelt die historische Wertigkeit eines Orts-Familienbuches am Beispiel von Teltow. Aus dem Inhalt lassen sich eindeutige Ableitungen zur Struktur der Lebensverhältnisse bezüglich Wirtschaft (Landwirtschaft, Erwerb), Politik (Kirche, Magistrat, Militär), soziale und familiäre Netzwerke einschließlich Aussagen zum Gesundheitswesen (z. B. die hohe Kindersterblichkeit) etc. der Ortsbewohner ableiten. Auch die Mitnahme und die Rolle der Taufpaten in Familienbücher ist, wie sich zeigt, nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund hat sich der Autor den Mühen unterzogen, ein Sachregister zu erstellen. So bietet sich neues Material für Namensforscher und Statistiker über einen Zeitraum von 400 Jahre an. Letztlich stellt sich auch die Frage, welche Familiennamen tauchen in der Geschichte auf und welche verschwinden wieder ganz.

Dörfer, Friedhöfe und Kirchen

Geschichtliches Ortsverzeichnis oder vereinsgebundene Ortsliste?

Auf der Suche nach den Vorfahren interessieren sich Familienforscher für deren Wohnorte, für Kirchenbücher und damit für die Standorte der Kirchen und auch für Friedhöfe, auf denen Grabsteine mit Lebensdaten vorhanden sein könnten. Vieles ist im Internet schon veröffentlicht. Die Suche danach ist nicht immer einfach. Wir betrachten exemplarisch die für Brandenburg relevanten Webseiten, die Herangehensweise bei der Suche und beschäftigen uns mit den Strukturen, die hinter den Daten stehen.

Termin: 08.02.2017 19:00 – 21:00 Uhr
Referent: Jörg Schnadt

Genealogische Zusammenhänge bei der Haltbarmachung von Lebensmitteln in der frühen Neuzeit

Können Sie sich ein Leben ohne Kühlschrank vorstellen? Oder ohne Konserven?

Nein? Dann hätten sie es wohl vor ungefähr 1850 recht schwer gehabt, über den Winter zu kommen. Lebensmittel haltbar zu machen, war schon immer ein Problem, aber es war auch immer notwendig. Ohne Haltbarmachungsmethoden würde die Menschheit niemals die ganze Erde besiedelt haben und wohl, wie heute die letzten Urvölker, nur im tropischen Regenwald, dem immerwährenden Sommer, existieren können.

Wenn Sie erfahren wollen, wie unsere Vorfahren in sommerlichen Dürre- und winterlichen Kälteperioden nicht verhungert sind, dann laden wir sie ein, sich über die „Geschichte der Haltbarmachung von Nahrungsmitteln“ zu informieren.

Termin: 11.01.2018 19:00 – 21:00
Referent: Gerd-Christian Treutler
Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam, Kontakt: Genealogieforum (Jörg Schnadt / Mario Seifert), PSF 60 03 1, 14403 Potsdam, anfrage@genealogieforum.org

Der Gelegenheitsfund im Archiv – Die Bürgerliste Soldin 1837

Das Genealogieforum im November:

  • Wann: 09.11.2017 19:00 – 21:00 Uhr
  • Wo: Treffpunkt Freizeit in Potsdam
  • Referenten: Gerd Schwarzlose / Gerd-Christian Treutler

Auf der Suche nach dem ältesten Potsdamer Maler sind wir im Brandenburgischen Landeshauptarchiv auf eine Akte gestoßen, die Unterlagen zur Neuausmalung und Orgelinstandsetzung der Domkirche zu Soldin enthalten sollte. Das erste Blatt entsprach dem auch. Die weiteren 200 Seiten aber verzeichneten akribisch alle damalien Bürger der Stadt mit ihren Einkommensverhältnissen. Ein solches Verzeichnis aus der 1. Hälfte des 19. Jhd. war für die neumärkische Kreisstadt Soldin bisher unbekannt. Über lange Zeit bis 1800 sind rund 2.700 Einwohner belegt, überwiegend Ackerbürger, Tuch- und Schuhmacher. Erst mit der Erhebung zur Kreisstadt 1837 begann die moderne Entwicklung. Unser Zufallsfund zeigt ein Abbild der Einwohnerschaft kurz vor diesem grundlegenden Einschnitt in die Stadtgeschichte.

Genealogie und die Kirche Jesu Christi …

Familysearch – Vielseitige Hilfe in der Ahnenforschung

Das Genealogieforum im Oktober, am 12.10.2017 von 19:00 – 21:00 Uhr im Treffpunkt Freizeit in Potsdam

Referent: Olaf Jablonsky

Wer verbirgt sich hinter der im Internet am häufigsten besuchten
genealogischen Website familysearch.org. Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) betreibt seit mehr als 150 Jahren systematisch Ahnenforschung und verfügt nicht nur über das größte genealogische Archiv weltweit mit etwa 4.700 Außenstellen, sondern sie gibt auch immer wieder Grundsatzimpulse für die Entwicklung der Familienforschung. Praktisch jeder der intensiver nach seinen Vorfahren sucht wird – bewusst oder unbewusst – die Hilfe der Mormonen in Anspruch nehmen.

  • Was ist der Antrieb für das überaus starke Engagement einer Religionsgemeinschaft für die Genealogie?
  • Welche Entwicklungen sind in der Ahnenforschung zu erwarten?
  • Welche praktische Auswirkungen haben z.B. die veränderten Nutzungsbedingungen der Forschungsstellen von Familysarch für mich?

Diese und Ihre eigenen Fragen werden am Themenabend, von einem Mitglied der Kirche Jesu Christi beantwortet.